Indien – Udaipur und Jaipur

So, wir haben neue Tinte in den PC gefüllt, es kann weiter gehen.

Die nächsten Stationen unserer Reise waren Udaipur und Jaipur.

Udaipur hat uns von allen Städten am besten gefallen, eine nett hergerichtete Stadt an diversen Seen gelegen, von unserem Hotel aus konnten wir gemütlich über die Basare schlendern und hatten einen herrlichen Blick über den See und die beiden dazugehörigen Inseln auf denen u.a. ein 5-Sterne-Hotel steht. Hier wurden Szenen zu James Bond „Octopussy“ gedreht, ein tolles Gefühl für einen bekennenden James Bond-Fan.
Darüber hinaus gibt es dort den City Palace, der größte Palast in ganz Rajasthan, ein fantastischer Anblick, mit viel Liebe zum Detail restauriert und mit interessanten Infos zur Historie.

City Palace

Hier in Udaipur haben wir auch vom „Cafe Edelweiss“ gehört, eine deutsche Bäckerei mit deutschem Kuchen. Wir wollten auf unserem Trip zwar eigentlichn nur landesspezifische Sachen essen aber das konnten wir uns nicht entgehen lassen, ein Kaffee- bzw. Teepäuschen mit deutschem Marmorkuchen und Schokobällchen mitten im tiefsten Indien, herrlich:-)!

Auf dem Weg nach Udaipur hat uns unser Fahrer (alles hier ist „very big old“) auch mal positiv überrascht und einen unglaublich schönen Tempel in Ranakpur gezeigt. Wir haben selten einen so tollen Tempel gesehen, 24 Kuppeln aus Marmor mit unzähligen Figuren und Bildern, einfach traumhaft. Hatte auch irgendwie was von Indiana Jones II!

Tempel in Ranakpur

Abgesehen von dem Tempel war die Fahrt nach Udaipur allerdings eine einzige Katastrophe! Jodhpur und Udaipur sind nicht durch einen Highway miteinander verbunden, d.h. wir haben uns fast 8 Std. über die miesesten Feldwege durch das Hinterland gequält. das alleine wäre noch kein alzu großes Drama gewesen aber leider hatten wir uns am Abend vorher die für Indien obligatorische Magenverstimmung eingefangen. Meine Güte ging das Gehoppel auf den Magen!!! Wir waren fix und fertig als wir in Udaipur angekommen sind. Mit dem Blick über den See sind wir dann aber für alles entschädigt worden:-).

Jaipur, die nächste Etappe, ist die Hauptstadt Rajasthans, ein kleines, gemütliches Städtchen mit schlappen 2 Millionen Einwohnern.

Hier gibt es eines der berühmtesten Wahrzeichen Indiens zu sehen, den Palast der Winde.

Palast der Winde

Nachdem wir vor der Reise schon einiges darüber gelesen und gesehen haben  hatten wir uns den Palast größer und nicht mitten in der Stadt vorgestellt, das tat seiner Faszination aber keinen Abbruch. Der Palast der Winde erstreckt sich über mehrere Etagen und besteht aus wabenartigen Fenstern. Hier konnten die Frauen des Maharajas durch die von außen nicht einsehbaren Fenster unbeobachtet das Treiben auf den Straßen verfolgen. Der Palast ist voll mit filigranen Arbeiten und Spiegelmosaiken, einfach nur schön.

Jaipur selber wurde uns von einigen Reisenden als üble und hektische Touristenfalle beschrieben, dementsprechend skeptisch waren wir vor unserer Fahrt dorthin aber Jodhpur z.B. haben wir als deutlich schlimmer empfunden und wie so häufig in Indien entschädigen die Sehenswürdigkeiten für fast alles. Hierzu gehörte auch das großartige Amber Fort, im Prinzip ein riesiger Abenteuerspielplatz weil fast alle Gänge offen und frei zugänbglich waren.

Alles in allem wieder zwei Etappen mit den schon bekannten Gefühlen, mit Indien werden wir nicht so recht warm aber die Sehenswürdigkeiten sind atemberaubend.

Ein Gedanke zu „Indien – Udaipur und Jaipur

  1. Golden Triangle

    He has been named “Travel Photographer of the Year” by
    the Society of American Travel Writers. Women dressed in heavily embroidered, long flowing skirts with multi colored dupattas and precious stone-encrusted or
    silver necklaces and bangles revolve and sway, dip and twirl in a blaze of color and sparkles.
    “ These third-rate highways have since been replaced by more modern roads, and the old roadways now form a low-traffic network of bicycle routes — many of them now dubbed „greenways“ around the country, making it easy to traverse beautiful countryside (much of it in protected national parks) en route to medieval castles, remote villages, Baroque towns and a vast collection of UNESCO World Heritage Sites.

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